Schoko Michi

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Michael ist „über dreißig“, es geht ihm gut. Er nennt sich selbst „Schoko-Michi“, weil der Fan von gehaltvoller Schokolade beim Schloß Schönbrunn eine kleine Schokoladenfabrik besitzt, „die ich gerade neu ausrichte, umbaue, ich habe so viele Ideen, wahrscheinlich werde ich ein Museum auch dazu machen!“ Das Ganze wird noch „zwei Monate dauern, dann ist Eröffnung.“ Seine Familientradition reicht „über hundert Jahre zurück“, da ist die Familie Zotter nichts dagegen, „die ich schätze, alles sehr fleißige Leute, aber ich brauche niemanden nachmachen.“

Farben liebt er auch, wobei ihm Grün die liebste ist, aber „das hat keine politische Symbolik“, versichert er mir am Neustifter Kirtag, er hat ja auch ein rotes Tuch. Hüte liebt er auch, daher überlegt er, ob er nicht auch in die Hutproduktion einsteigen und „natürlich auf legale Weise“ Hüte für andere produzieren soll, „das ist zwar aufwendig, aber die Liebe habe ich. Jeder soll einen Hut tragen, wie er seiner Persönlichkeit entspricht.“

Seinen Zylinder jedenfalls hat er selbst gefertigt. Er trägt ihn jeden Tag, darum könnte er auch „Zylinder Michi“ heißen, er sagt: „Zylinder machen am meisten her und sind die eleganteste Kopfbedeckung, zumindest für den Herren.“

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