Anabel und Greshma

Greshma (30, rechts im Bild) und ihrer Cousine Anabel (24) geht es gut. Ich treffe die beiden am Nationalfeiertag in der Lugner City, wo sie bei einer Veranstaltung das Exotic World – Unternehmen PROSI ihrer Familie repräsentieren, das 1999 von Greshmas Vater Dr. Prince Pallikunnel gegründet wurde – Supermärkte in der Burggasse und im 21. Bezirk, „Prosi Indian Restaurant“ in der Kandlgasse, Kochkurse, Kostmetikgeschäft usw.

Sie beide sind allerdings waschechte, hier geborene und aufgewachsene Wienerinnen, deren Roots im schönen indischen Bundesstaat Kerala liegen, den viele nicht zu Unrecht „Gods own Country“ nennen – „viele Palmen, viele Flüsse, viel Natur, viel Ayurveda, viel Erholung“, sagt Anabel. Jedes zweite Jahr reisen sie dorthin.

Am heimischen Nationalfeiertag fühlen sie sich selbstverständlich als Österreicherinnen: „Wir sind beides, vereinen best of both worlds, sowohl das Autonome und Individuelle, das in Österreich dominiert, als auch das Gemeinschaftliche und Familäre der indischen Kultur, wo alle zusammenhalten, das wir nicht aufgeben wollen“, sagt Greshma, die neben ihren schönen indischen Kleidern auch ein Dirndl besitzt, das sie gerne trägt. Und als heimische Lieblingsspeise nennen sie Zwiebelrostbraten (Anabel) und Schweinsbraten mit Semmelknödel (Greshma).

Wien empfinden beide als gut organisiert und erfreulich „divers.“ Und „die vielen wunderschönen österreichischen Ausflugsdestinationen mit frischer Luft“ haben sie natürlich schon alle längst besucht, „wir waren mehr oder weniger schon überall.“ – Sie mussten sich also nicht erst Bollywood-Filme anschauen – die sie sich gerne anschauen! -, um Salzburg oder Tirol kennenzulernen!

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