Monika

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Monika ist 43, es geht ihr gut. Sie stammt aus Südpolen und betreibt mit ihrem Mann Hamid, der aus Persien stammt, einen Eissalon auf der Breitenfurter Straße im 12. Wiener Bezirk. Sie macht gerade Waffeln, und ihr Mann macht hinter der Türe gerade neun Liter Saurer Apfel Eis, die von einem Mitarbeiter des Restaurants Goldene Kugel im 9. Bezirk gleich abholt werden. Die wollen dort mal testen, ob sich das Eis auch verkauft.

„Wir sind immer gut drauf“, sagt Monika fröhlich, vielleicht liegt es ja am Grappa, den sie in das Grappa-Marille-Eis mischen, „eine Eigenkreation“. Und wenn es dann endlich 20 Grad haben wird oder mehr, dann werden sie sicher noch besser drauf sein. Zu heiß, sagt sie, kann es hier nicht sein, „die Leute kommen aus Perchtoldsdorf oder von überall her, wo sie einen Garten haben“. Und wenn es zu kalt ist, dann haben sie gegenüber immer noch eine Pizzeria.

Einmal im Jahr fahren sie eine Woche nach Persien, wie sie es nennt, und eine nach Polen. „Eine Woche kein Alkohol, und eine Woche viel Alkohol“, lacht sie. Persien sei schöner, und das Essen dort wäre besser. Sowohl sie hat die Sprache ihres Mannes gelernt, als auch er die ihre. Aber unterhalten tun sie sich dann doch immer Deutsch.

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