Norbi

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„Norbi“ ist 61, es geht ihm gut, „ich bin zufrieden“. Er trinkt gerade sei erstes Wirtshausseiterl nach dem Shutdown, er trinkt immer Seiterl, „nie eine Halbe.“

Norbert wuchs in der DDR auf, wo er den „Meister in Sprengtechnik“ machte. Zur Zeit der Wende lebte er in Dresden, dann kam er nach Spital am Pyhrn und hatte eine „Idee“: Er kaufte drei Steinbrüche und hatte in der Folge reichlich Schotter. „Geschäftsmodell 1: Alles selber verwerten. Geschäftsmodell 2: Verkaufen an die Kunden.“ 200.000 Tonnen im Jahr verkaufte er seither, „mit einem Gewinn von 50 Cent pro Tonne“. Das macht er seit 30 Jahren, darum ist er „steinreich.“ Da muss er lachen, und ich auch.

Seine Haare trug Norbi die meiste Zeit seines Lebens so schön und lang, er kam damit gut an in der Damenwelt. Trotzdem gab es natürlich auch Tiefschläge, aber „die muss man mitnehmen.“ Seine Familie? „Ist kaputt gegangen.“

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