Ilse

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Ilse ist 61, es geht ihr gut. Sie ist Mitglied eines Künstler- und Innenstammtisches, bei dem sich einmal im Monat verschiedene Künstler- und Innen treffen, austauschen, planen. „Sehr viele Maler, Literaten, Kunsthandwerk, also eigentlich gemischt. Wir haben auch den Ostermarkt am Kalvarienberg, den ich organisiere. Heuer waren wir schon am Rathausplatz, also es ist immer ganz nett. Und zwar deswegen auch, weil ich das immer für rheumakranke Kinder mache. Der Erlös, was da ist, kommt ihnen zugute.“ Zwei ihrer eigenen Enkerl haben Rheuma.

Sie selbst ist künstlerisch vielfältig, macht Vasen mit Serviettentechniken, Halsketten, Hauben für Babys, alles, was ihr halt einfällt. „Ich tu auch Ketten häkeln. Und momentan aus den Videobändern, die schmeißt ja jeder weg, tu ich Taschen häkeln.“„Was sind das für Nadeln?“„Dreier. Es ist eine langwierige, aber schöne Arbeit.“

Die Stücke kosten dann zwischen 15 und 20 Euro, „da bin ich vielleicht zu günstig. Aber es freut mich, wenn wer die Arbeit schätzt. Ich kann nicht ruhig sitzen.“ Sie wohnt oben in Ottakring an der Endstation U3, „bei den Heurigen.“ Der Bezirk gefällt ihr nicht mehr so, wie früher. Sie ist jetzt mehr im Haus in Laa a.d. Thaya draußen.

 

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