Sternsinger

Ida (8 und Caspar), Fanny (10 und der Stern) sowie Naila (8 und der Melchior) mit dem Schmetterlingsnetz für das Geld aus der Distanz sind heute schon seit 13.45 Uhr unterwegs, als sie um 18.15 Uhr an meine Türe klopfen, sie sind also schon rechtschaffen müde. Sie decken das große Gebiet der Pfarre Hildegard Burjan hinter der Stadthalle ab. Pfarrer Martin hat ihnen nicht gesagt, dass sie schnell gehen müssen, „aber je schneller wir gehen, desto mehr Menschen erreichen wir mit der Frohen Botschaft!“, sagt ihre Begleiterin Nathalie (19).

Wegen der bekannten Krise müssen heuer auch die Heiligen Drei Königinnen eine Maske tragen, und singen dürfen die Sternsingerinnen heuer natürlich auch nicht. Dafür, erzählt Nathalie, singen sie halt draußen auf der Straße, wenn sie von Haus zu Haus ziehen, und lustig, sagen die drei Könginnen, wäre es dann natürlich trotzdem. Nur wenn oft eine halbe Stunde lang oder noch länger niemand aufmache, dann werde es schon ein bisschen langweilig. „In der Mitte von unserem Ausflug hatten wir ein bisschen Pech“, erzählt Ida, „da haben sehr wenige aufgemacht.“ „Aber am Anfang und am Ende haben wir sehr viel Glück gehabt“, sagt Naila. „Da hatten wir richtige Glückspassagen!“, strahlt Fanny.

Um die Ecke haben sie ihren Riesensack mit den Süßigkeiten stehen, die sie von den „vielen sehr netten Leuten“ kriegen. Allerdings wäre ihnen ein bisschen Geld für die armen Kinder in Indien lieber, denen es nicht so gut geht wie ihnen und für die sie heuer sammeln.

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