Milli zu Weihnachten 22

Milli ist 81, es geht ihr beschissen. Doch zunächst die gute Nachricht: Mit der rumänischen Pflegerin Aneta (links) aus Temesvar war es zwei Wochen lange richtig super, nachdem es zuvor mit der rumänischen Pflegerin L. ebenfalls aus Temesvar ein bisserl ein Schaas war: „Du musst Suppe essen! Musst du Suppe essen!“ So ging das den ganzen Tag, wer will das schon hören? Natürlich: Diese Pflegerinnen sind Heldinnen, werden von Österreichs ÖVP noch gequält mit sechs Stunden an der Grenzen, und so weiter. Aber Milli wollte ihre Suppe nicht, ihre Suppe aß sie nicht. Dann kam Gott sei Dank Aneta, die noch dazu ein bisserl aussah wie Brian May von den Queen. Zusatzpunkt. „Die war lieb. Meine Güte, war die lieb. Aber die will auch nach Hause zu ihrem Mann!“

Bevor Aneta heute Nacht um 3 Uhr früh abgeholt wurde vom Rumänen-Taxi, fiel Milli im Wohnzimmer noch hin, bravo. „Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß“, sagte einst ein Fußballtrainer. Also: „Ja, danke, mir geht´s eh beschissen.“ Sie wurde „einvakuumiert“ und ins Krankenhaus zum Rötgen gebracht, Danke ans Rote Kreuz. Gott sei Dank hat sie keine Brüche, die hatte sie eh schon alle, aber immerhin eine Lungenprellung – Schmerzen Ende nie und wieder mal Bettruhe. Außerdem steht am Krankenhauszettel: „Schmerzen rechte Hüfte“. Und es ist definitiv die linke! Also wollen wir den Radiologen nicht vor dem Abend loben.

Was wünscht du dir heuer? „Meine Güte…. Dass das einmal nimmer weh tut!“ Jedenfalls schenken wir heuer zu Weihnachten Mexalen und solche Sachen. Bisschen Suppe (von mir!), bissi Fencheltee. Weihnachtsgans gabs früher schon keine, und der Karpfen hieß sowieso auch immer Forelle. Kekserl? Gibt´s nächstes Jahr!

Euch auch die besten Wünsche.

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