Felix

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Felix ist 55, es geht ihm gut. Er bereitet sich auf eine Lesung im Kulturcafé vor, richtet den Tisch her, an dem er lesen wird, und den anderen Tisch, an dem er seine Texte verkaufen wird. Er schreibt Gedichte, Prosa und Theaterstücke „seit vierzig Jahren“. Also begann er mit 15 zu schreiben? „Mit 17! Aber mit 15 war ich auch schon deppert!“

Mit acht Jahren gewann er im Theater a. d. Wien den ersten Preis bei einem Schultheater-Wettbewerb, er beeindruckte als Immitator von Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky. Mit elf Jahren lernte er vier LPs von Komiker Otto Waalkes auswendig und gab sie zum Besten, vorher brachte er sie auf einer Olivetti Schreibmaschine zu Papier und lernte sie dann auswendig. Wir erinnern uns: „Großhirn an Kleinhirn, bitte melden.“ Wieder erster Preis.

Felix legt wert darauf, dass er Josef Hader kennt und für diesen schon gekocht hat, „im Kupferdachl. Und den Willi Resetarits kenn ich auch. Und den Nino aus Wien kenne ich auch. Und den Peter Kolba kenne ich auch. Und den Van der Bellen kenne ich auch.“ Für den Bruno Kreisky hat er mal geröstete Kartoffel gemacht, sagt er jedenfalls. Das bringt ihn zu folgender Frage:

„Wissen`s, was das schwierigste Essen ist?“ Er weiß es: „Kartoffelsalat! Und wer lernt ihn dir? Die Mutti! Den besten Kartoffelsalat auf der Welt macht die Mutti! Weil wer ist besser als wie wir Männer? Die Mutti!“

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