Paul Albert

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Paul Albert ist 60, es geht ihm gut. Den zurückliegenden Sommer verbrachte er teils in Wien, teils in Tirol, teils in London. Von dort aus startete er einen „daytrip“ nach Oxford, dort kam er sich vor wie in Venedig oder Rom – zwei Wochen durchgehend 30 ° und herrliches Licht!

Er trug dabei eine kurze Jeans von Lidl, „dort kennt mich ja niemand“, und streifte als Fotograf durch die Straßen. Jeden Nachmittag um 15 h bzw. 3 p.m. kaufte er sich einen möglichst kalten halben Liter fettreicher 3,6 % Milch und genoss ihn irgendwo in kleinen Schlucken, die fettarme lehnt er ab. Abends gönnt er sich als „Betthupferl“ immer eine halbe Schachtel After Eight Schokolade und … einen halben Liter kalter Milch dazu.

Zum Frühstück? „Wie wir es gelernt haben!“ Er kauft einen Kilo schwarzer Wecken, davon schneidet er fünf bis sechs Scheiben ab, darauf gibt er Butter, wiederum darauf Marmelade. Falls er zu Mittag isst, dann muss es „richtig heiß sein, und irgendetwas mit Nudeln.“ Ich fragte: „Am besten ein Rostbraten mit Bandnudeln?“ Er nickt. Grundsätzlich aber hält so ein Frühstück bei ihm bis ziemlich genau 15 Uhr bzw. 3 p.m. vor, dann gibt es auf jeden Fall wieder kalte Milch.

Paul hat ein paar Bekannte, die auf Vegetarisch umgestiegen sind, „und die kratzen sich jetzt überall, es fängt das Jucken an, sie kriegen Ausschläge.“ Das ist eine Erfahrung, die er selbst auf keinen Fall machen möchte.

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