Johann

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Johann ist 65, es geht ihm gut, denn er ist erlöst. Er glaubt ‚“an Gott, an Jesus Christus, seinen Sohn, der für uns bezahlt hat.“ Mit ungefähr 25 Jahren gab es „Situationen, gewisse Einschnitte in meinem Leben, Schicksalsschläge, Verlust, Trennung“, wo er sich die Frage stellte: „Warum bin ich da, wo komme ich her und wo gehe ich hin?“ Diese drei Fragen sollte sich jeder Mensch stellen, damit er eine Antwort darauf findet.

Ihm sind zu dieser Zeit Menschen begegnet, die schon Christen waren, sie haben ihn eingeladen nach Zahling im Südburgenland: „Komm doch zu uns, wir haben Bibelkreise …“ Das war großartig, denn ihm fehlte etwas: „Die Bibel ist Gottes Wort, du brauchst den Heiligen Geist dazu, um es zu verstehen. Und du musst tun, was Gott in der Bibel sagt: Tu Buße, kehre um, bekenne deine Sünden. Und dann glaube, dass Jesus Christus, der Sohn für dich am Kreuz gestorben ist. Dann bist du ein Kind Gottes.“ Das hat er getan mit ungefähr 40, und „das kann man nicht erklären, das muss man erleben, das war so was Großartiges. Denn in diesem Moment wusste ich: Ich bin nicht mehr verloren, ich gehe nicht mehr in die Hölle, ich werde nicht mehr gerichtet. Wenn ich sterbe, dann gehe ich in den Himmel und bin unter dem Schutz Gottes.“

Früher, als er noch unter der Macht Satans stand, musste er sündigen, er konnte gar nicht anders, auch wenn er wollte. „Aber wenn man das Leben aus Gott hat, den Heiligen Geist, dann muss man nicht mehr sündigen. Wissen Sie, wie wunderbar das ist ist? Ich kann zwar noch, aber ich muss nicht mehr, ich bin nicht mehr unter seiner Gewalt!“ Glaubt er an die Hölle? „Jesus Christus hat doch mehr von der Hölle geredet als vom Himmel! Der Lohn der Sünde ist der Tod. Die ewige Trennung von Gott. Er muss die Menschen richten!“ Hat er früher Angst gehabt? „Ja.“ Denn einer im Bibelkreis hat zu ihm gesagt: „Johann, wenn du nicht bekehrt bist, dann gehst du in die Hölle. Und da habe ich gesagt: In die Hölle will ich nicht.“

Dann ist er heimgefahren, „und wie ich reingehe bei der Haustüre, da bin ich stehen geblieben, den Moment werde ich nie vergessen: Jetzt stehe ich bei einer Gabelung. Ein Weg nach links, ein weg nach rechts. Der Geist Gottes hat zu mir gesagt: Du musst dich entscheiden. Das war schwierig, denn dann kam der Feind und sagte: ‚Jetzt musst du alles aufgeben’, er versuchte es mir auszureden.“ Aber dann ist Johann auf die Knie gegangen und hat seine Sünden bekannt, er hat gesagt: „Gott, du hast recht.“ Dann ist es herausgesprudelt „wie eine Fontäne“, er hat gar nicht mehr nachgedacht. „Eine Verstandesbekehrung nützt nichts, es muss von Herzen kommen. Ich habe um Vergebung geben, und in dem Moment, wissen Sie, was dann passiert ist? Dann ist diese Sündenlast von meinen Schultern gefallen, und ich habe gewusst: Ich bin befreit. Das war so großartig, die Tränen sind mir runter gekommen. Ich wusste: Mir kann nichts mehr passieren.“

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