Jirod

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Jirod ist 18, es geht ihm „ja eh leinwand“. Er nennt sich „Giroud“ wie der französische Fußballstar, weil seinen schönen tschechischen Vornamen, wenn er ihn ausspricht, niemand versteht. Seine ebenso schönen blonden Haare hat er in der Erbfolge vom Vater übernommen, der sie aber nie so schön lang trug wie er, „höchstens einmal bis zu den Schultern.“ Mit 25, hat er dem Sohn dann mal erzählt, war er dann irgendwo in Italien im Meer, und da waren ihm die halblangen Haare plötzlich zu verpickt und klebrig, also schnitt er sie ab. Jirod verwendet für seine Haare keine „Produkte“, höchstens auch mal „Salz.“ Wickler hatte er schon mal drin, aber nur, als er sich vorne an der Stirn eine Welle gemacht hat.

Warum er die Haare lang trägt? „Ich scheiß drauf.“ Sieht er eine Karriere für sich am Horizont? „Karriere, wie man´s nimmt.“ Wenn, dann vielleicht eine mit „Rockstarlifestyle“. Er ist gerade zweiter Gitarrist bei den Leftovers, früher war er dort Bassist. Zuvor war er bei der Band Damenfrisiersalon „nur Garfiker“, und wieder zuvor bei der Band Galerie 54 hat er „eigentlich gar nichts gemacht.“  Das ist dann auch schon fast eine Karriere.

Er war gerade mit seinen Freunden beim diesmal ganz sicher absolut letzten Slayer-Konzert in der Stadthalle. Deren Form des Rockstarlebens sagt ihm zu. „Die sind keine alten Säcke, das sind Legenden. Und Legenden sind nie alte Säcke.“

 

 

 

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