Heidi

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Heidi ist 57, es geht ihr gut. Sie hat „im sozialen Bereich mit Behinderten gearbeitet, in der Verwaltung, da gleich in der Nähe“ im 15. Bezirk. Mit 55 ging sie in Pension, „Hacklerregelung, aber das darf man nicht laut sagen, sonst erschlagen sie einen.“ Sie kommt finanziell zurecht, da sie verheiratet ist und „mein Mann hat auch ein Einkommen. Uns geht es in Österreich eh sehr gut im Vergleich zu anderen Ländern. Politisch könnte es schon ein bisschen anders sein, aber was soll man machen?“ Dass die Gesellschaft auseinander driftet, dass die Leute so böse zueinander sind, das rechnet sie auch „der Medienverschmutzung“ zu.

In ihrer Freizeit geht Heidi als Lesepatin in eine Volksschule: „Mit Kindern lesen und Stoff machen, am Vormittag während der Schulstunden. Die Lehrer haben oft nicht so viel Zeit, es gibt viele Kinder mit Migrationshintergrund“. Da springt Heidi ein. Allerdings: „Je älter die Kinder werden, desto weniger motiviert sind sie.“

Heidi hatte mal einen Lieblingsschüler: „Der Faysal, ein afghanisches Flüchtlingskind, aber der ist jetzt in einer anderen Schule. Der war wirklich so herzlich, das war unwahrscheinlich. Das war so ein …. einfach ein wirklich herzliches Kind.“

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