Bela

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Bela ist 50, es geht ihm „heute sehr gut“. Er hat „beim Moritz am Yppenmarkt“, 16. Wiener Gemeindebezirk, drei Kilo Lungenbraten gekauft, daraus macht er jetzt ein Filet Wellington. „Da wird das Ganze mit Salz, Pfeffer gewürzt, dann kommt eine Duxelles drüber, das ist so eine Paste aus Zwiebeln, Chapignons, Gänseleberpastete, weißem Pfeffer und Petersil. Und dann wird das Ganze in Blätterteig gewickelt und im Rohr fertig gemacht. Wenn man ein Glück hat, dann wird es innen Rosa …“ Aber Glück braucht er nicht, denn er ist ein leidenschaftlicher, ein unglaublich guter Koch. „Ich koche jeden Tage. Jedenfalls esse ich jeden Tag.“

Zur Party, die am 50. Geburtstag von Oliver in einem Souterrain-Lokal im 16. Bezirk nahe dem Gürtel gefeiert wird, wo sich um die 20 Leute einmal in der Woche treffen und wo sie heute auch das Ende der blauen Regierungsbeteiligung feiern, hat Bela sogar ein zweites, portables Backrohr mitgebracht, in dem ein Rostbraten sich befindet. „Falls wir nicht satt werden.“

Als einer, dessen Familie aus Budapest kommt, weiß Bela natürlich auch, wie ein perfektes Gulasch geht: „Wadschinken, eh klar. 50:50, auch klar. Edelsüßpaprika, auch kalr. Und das Fleisch bitte, als kleiner Tipp, immer scharf anbraten.“

 

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