Ric

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Ric ist jung, er arbeitet in der Trafik in der Lugner-City unten vis-à-vis vom Dorotheum. Gerade ist hier nicht viel los, letzte Woche, erzählt er, hätte die Leute in Panik „wegen der Falschmeldung von diesem Radiosender“ Zigaretten und Tabaksackerl auf Vorrat eingekauft, aber jetzt? „Das hat sich wieder gelegt.“

Ric hat viele Freunde, die sich zur Zeit wieder Bücher kaufen oder in die Bibliothek gehen, um dort welche zu holen. Er selbst ist froh, dass er einen ordendlichen Bestand an Walt Disneys Lustigen Taschenbüchern und Hefterl zu Hause hat, „ich bin aufgewachsen mit dem Zeug“. Jetzt kann er darin schmökern, herborgen an seine Freunde tut er aber nichts, wegen der Viren.

Auch in die Trafik kommen zur Zeit überraschend viele und fragen nach Asterix- oder Micky Maus Hefterln. Seit 20. Februar gibt es ein Lustiges Taschenbuch auf „Wienerisch“, nach dem sind die Leute ganz narrisch, wie man so schön sagt. Ric denkt derweil an eigene Kinder, die er bald haben möchte. „Dann mache ich es wie mein Papa: Ich nehme sie auf den Schoß oder in den Arm, und dann lese ich ihnen Lustige Taschenbücher vor.“

 

 

 

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