Thomas

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Thomas ist 50, es geht ihm gut. Er hat Graphische Datenverarbeitung an der Uni Wien studiert und dann jahrelang in der Multimedia-Branche gearbeitet: 3-D-Animationen, Visualisieren von Messeständen usw. Sein größtes Projekt war das Austrian-Airlines-Saftey-Video, das er in Tausenden Versionen geschnitten hat, weil sich die Flieger und Sicherheitsvorschriften ständig ändern.

Weil ihm eine Sache zu machen immer zu wenig war, hat er vor zehn Jahren eine Schamanen-und Energetikerausbildung abgeschlossen und betreibt seither eine gut gehende Praxis. Kommen nur verwirrte Mädels mit Hennagefärbten Haaren zu ihm? „Nein, nein! Es kommen alle Menschen mit allen Problem und Fragen zu mir: Ist das der richtige Beruf für mich? Wieso klappt das nicht im meiner Beziehung? Wann gehen die Schmerzen in meinem Rücken endlich weg?“ Diese Menschen erwarten natürlich eine „Lösung“ von ihm, wie sie vom Arzt eine Lösung erwarten. Und sehr oft ist ein Energetiker die letzte Hoffnung, nachdem die Leute zuvor schon alles probiert haben.

Weil wiederum sein Techniker-Herz in all dem zu kurz kam, war er froh, dass er vor zwanzig Jahren den legendären Österreichischen Fun Movies Pornoproduzenten Fred Aram kennen lernte, der ihm das Schneiden der Filme und bald auch die Betreuung der Backlist und Datenbank anvertraute. Die DVDs, die er da mit Kollegen herstellt, würden wirklich gut gehen und in einschlägigen Foren (ÖKM) gerne bestellt und nachbestellt werden. Es gibt sogar Sammler und Innen! Überraschend gut verkaufen sich „Oma-Filme“: Wieso? „Na, du musst dir vorstellen, wann kommt so eine Oma schon zu einem jungen Mann? Der macht das richtig Spaß!“ Er selbst muss dann aber beim Schneiden hin und wieder mit sich kämpfen, nicht nur wegen der „Brunzbuschn“.

Manchmal haben sie auch schon versucht, „Handlungen“ in ihre Film reinzubringen, er kann sich erinnern: „Hexen und Vampire im Keller, eine wirklich gute  Drehbuchidee. Wer macht was wann mit wem? Der Dreh hat sechs Stunden gedauert. Nach drei Stunden waren alle total angefressen, weil sie ja nur gekommen waren, um zu pudern“.

Stattdessen steckten sie in ihren Kostümen und warteten auf ihren „Auftritt“.

 

https://www.funmovies.at/de

Karl

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Karl ist 90, es geht ihm „eh halbwegs“. Ich frage ihn: „Wie bleibt man so rüstig?“ „Naja, rüstig…“, lacht er. „Wenig Alkohol?“ „Naja, Säufer war ich keiner“. Er wohnt drüben Nahe dem Kriemhildplatz und kommt jeden Tag an meinem Büro vorbei auf seinem Weg hinauf zum Ingrid Leodolter Haus, wo seine Frau Leopoldine seit zwei Jahren lebt. Nach dem Essen, das er über 45 Jahre lang oft im Gasthaus Mader eingenommen hat, geht er zu ihr.

Vor ein paar Tagen feierteten er und seine Leopoldine 63. Hochzeitstag, am 23. Juni 1956 haben sie in einer Kirche im 20. Bezirk, deren Namen ihm nicht mehr einfällt, geheiratet. In den Krieg musste er noch „mit dem letzten Aufgebot“ einrücken, „Gott sei Dank bin ich heil zurück gekommen.“

Seine Leopoldine wird nächsten Februar 90, sie sitzt im Rollstuhl. „Leider.“ Wenn es möglich ist, geht er nachmittags ein bisschen mit ihr raus. Könnte sie noch gehen, würde er sich mehr auf den Sommer freuen, ohne sie in der Wohnung sind die Tage zäh. „Es ist eine gewisse Leere.“ Immerhin soll es nun abkühlen, und der Weg hinauf zum Heim wird dann nicht mehr so beschwerlich. „Naja, wer´s glaubt“, lacht er. „Ich glaub´s nicht.“

Michel

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Michel ist 26, er stammt aus Mexico und tourt seit drei Wochen mit „a bunch of Columbian people and one French guy“ durch Europa. Er spielt Gitarre und singt, die beiden Bands, mit denen er auftritt, heißen Abuso (Missbrauch) und Amenazas (Bedrohung). Vor zwei Wochen gastierten sie beim berühmten K-Town Hardcore Fest in Kopenhagen – 3 days of sonic mayhem. Die Anküdigung für sie lautete: „Stripped to the bone tuneful hardcore punk with alternating vocals. An unholy pact between D-beat and UK82 made in Bogotá.“ Sie reisen in einem weißen  Mercedes Sprinter 311 CDI mit französischem Kennzeichen. Der hintere Teil ist vollgeräumt mit Plastikboxen, in denen reichlich Vinyl-Platten stecken. Die beste Punkbank für ihn? Black Flag in den 80er Jahren mit Henry Rollins als Frontman.

Die Kolumbianer in Michels Truppe kommen alle aus Bogotá, wo er lebt und wo sie sich kennenlernten. Dort gibt es eine vitale Punk-Szene, die sich allerdings mehr in Richtung hardcore und „Violence“ orientiert, wegen der leidvollen Geschichte der Länder in Zusammenhang mit Drogen, Banden Gewalt. Auch Michel hat schon einige Freunde an die Drogen und die Kriminalität verloren. Zuhause sind sie Teil eines Kollektivs von Dissidenten, Filmemachern und Musikern, das sich gegen die Korruption engagieren.

Gestern spielten sie in der  Pankahyttn im 15. Bezirk zusammen mit zwei anderen Bands, und schliefen dann bei einem Bekannten in der Wohnung. Nun gehen sie noch auf ein Bier, bevor sie bei bald 35 ° nach Dachau in Deutschland weiterfahren.

Adiós! Und Buen Viaje!

Dran

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Dran ist 50, es geht ihm gut. „Man soll in Bewegung bleiben“, lacht er und erklärt damit sein jugendlich frisches Aussehen. Vor 35 Jahren kam seine Familie nach Europa, „es gab ein Gesetz, dass Österreich gewisse Flüchtlinge aufnimmt“, erinnert er sich an bessere Zeiten. Denn irgendwo in China oder Asien gab es Krieg, genau weiß er es nicht mehr oder will er nicht darüber reden. Aber „wenn es Krieg gibt, dann müssen die Leute ja flüchten, so wie jetzt.“

Österreich war ein freundliches Land, sagt er, also sie ins Lager nach Thalheim kamen, von dort an verschiedene weitere Orte, bis sie in Linz seßhaft wurden. Er und seine Frau Fang mit gemeinsamer Tochter Yasmin, die 12 Jahre alt ist und in Linz ins Gymnasium geht. Sie sind gerne Oberösterreicher, aber die Landeshymne singen sie nicht. Dafür steigt er gerne auf die Berge, am liebsten auf den Traunstein.

Wie all die anderen hier, die heute diesen Ort besuchen, haben sie in der Zeitung gelesen, dass „der Schiederweiher“ bei Hinterstoder der schönste Ort Österreichs ist, und zwar offiziell. Sie sind also in der Früh mit dem Auto hier hergefahren, haben am Parkplatz die vier Euro Gebühr bezahlt, die man neuerdings entrichten muss, und wandern nun mit Hunderten anderen zur „Polsterlucke“, wo sie im dortigen Wirtshaus mit all den anderen gut zu Mittag essen werden. Das alles hier ist „schön“, sagt er, aber China ist natürlich „auch schön“.

Elisabeth

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Elisabeth ist 65, es geht ihr gut. Sie geht gerade mit Mitgliedern der Pfarre St. Rochus in Wien-Landstraße durch den ersten Bezirk, einmal im Jahr findet eine „Wallfahrt zu sieben Kirchen in Wien“ statt, sie singen in der Art: „Was ist das Leben ohne den Tod?“ Die Gemeinschaft folgt der Tradition Philipp Neris, eines Heiligen des 16. Jahrhundert, der in Rom die „Kongregation des Oratoriums“ gründete und sich dort um Jugendliche kümmerte. In ihrer Gemeinde gibt es neun Priester, die Messen werden teils auf Latein gefeiert, die Priester schauen dann nach vorne zum Altar und nicht zu Volk. Elisabeth bevorzugt die Messen auf Deutsch.

Sie bezeichnet sich als römisch-katholisch und steht „hinter dem Papst“, und zwar „hinter beiden“, also auch hinter Benedikt. Dass Frauen in der Kirche nicht wirklich mittun dürfen, ist für sie kein Problem. Sie fühlt sich nicht als Mitglied zweiter Klasse. „Es ist für Frauen nicht vorgesehen, dass sie Ämter haben. Die Apostel von Jesus waren Männer, danach richtet sich die Kirche.“

Wie geht’s in der Welt weiter? Das weiß sie natürlich auch nicht. Auf wen oder was vertaut sie? Auf Gott. „Es wäre schrecklich, wenn man nicht das Vertrauen hätte, dass man eines Tages bei Gott ist.“ Das Jenseits wird ein Platz, „wo es keinen Schmerz gibt. Wo es nur Liebe gibt. Keine Verlustschmerz.“ Ihr Sohn ist vor drei Jahren gestorben, er hat sich mit 38 Jahren das Leben genommen. „Das tut sehr, sehr weh. Ohne diese Stütze wäre ich sehr verzweifelt.“

Bela

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Bela ist 50, es geht ihm „heute sehr gut“. Er hat „beim Moritz am Yppenmarkt“, 16. Wiener Gemeindebezirk, drei Kilo Lungenbraten gekauft, daraus macht er jetzt ein Filet Wellington. „Da wird das Ganze mit Salz, Pfeffer gewürzt, dann kommt eine Duxelles drüber, das ist so eine Paste aus Zwiebeln, Chapignons, Gänseleberpastete, weißem Pfeffer und Petersil. Und dann wird das Ganze in Blätterteig gewickelt und im Rohr fertig gemacht. Wenn man ein Glück hat, dann wird es innen Rosa …“ Aber Glück braucht er nicht, denn er ist ein leidenschaftlicher, ein unglaublich guter Koch. „Ich koche jeden Tage. Jedenfalls esse ich jeden Tag.“

Zur Party, die am 50. Geburtstag von Oliver in einem Souterrain-Lokal im 16. Bezirk nahe dem Gürtel gefeiert wird, wo sich um die 20 Leute einmal in der Woche treffen und wo sie heute auch das Ende der blauen Regierungsbeteiligung feiern, hat Bela sogar ein zweites, portables Backrohr mitgebracht, in dem ein Rostbraten sich befindet. „Falls wir nicht satt werden.“

Als einer, dessen Familie aus Budapest kommt, weiß Bela natürlich auch, wie ein perfektes Gulasch geht: „Wadschinken, eh klar. 50:50, auch klar. Edelsüßpaprika, auch kalr. Und das Fleisch bitte, als kleiner Tipp, immer scharf anbraten.“

 

Sonja

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Sonja ist 76, es geht ihr gut. Sie kommt mit ihrem Rollater die Ringstraße herunter in Richtung Rathaus, es ist 1. Mai, vorne findet die Veranstaltung der SPÖ statt. Sie ist fast ein bisserl beleidigt, als ich sie frage, ob sie zu den Sozis geht. „Zu den Kommunisten!“, antwortet sie überzeugt. Ständig kommen Genossen bei ihr vorbei, begrüßen sie, herzen sie, drücken sie.

Sonja ist die Tochter zweier Widerstandskämpfer gegen das Nazi Regime, in deren Geiste und Tradition sie erzogen wurde. Sich mal dagegen aufzulehnen, z.B. als Teenager, kam für sie nicht infrage. Die Eltern zogen nach dem Krieg nach Vöcklabruck in Oberösterreich, wo sie in „den Sozialbauten“ aufwuchs und der „Liebling der Amerikaner war“, die damals dort Besatzungsmacht waren: Schokolade, Zuckerl, Obst … Sie erinnert sich mit Freude.

Seit sie sich erinnern kann, trug sie jeden Tag eine rote Mütze. Es ist die insgesamt vierte, die sie sich gekauft hat, und sie ist fest entschlossen, sie auch nächstes Jahr wieder zu tragen. Wird alles gut ausgehen?, frage ich sie. „Ja“, sagt sie wieder mit großer Überzeugung. „Die Leute werden sich besinnen. Aber Ihr müsst das machen, Ihr Jungen. Wir können Euch nicht alles zum Arsch tragen.“

Freundschaft!

Enrique

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Enrique ist 51, es geht ihm gut. Geboren wurde er in Manila auf den Philippinen, mit seiner Schwester kam er vor 29 Jahren nach Österreich, seither arbeitet er in einem Pensionistenheim im 15. Bezirk, wo er auch wohnt. Er ist dort im Service tätig und bereitet das Essen für die Bewohner vor, serviert, räumt ab. „Samstag, Sonntag auch und viele Feiertage“, aber er ist zufrieden. Ganz selten nur noch reist er auf die Philippinen, wo ein Bruder lebt, die Eltern sind lange tot.

Sobald das Wetter schön ist, kommt er jeden Tag nach der Arbeit in die Allee vor meinem Büro. Dann steuert er seinen Scania-Sattelzug mit seiner Fernbedienung an den Hundsbröckerln vorbei, „Trööt, trööt“ hört man die Hupe von weitem. Neupreis nur für die Zugmaschine: 400,- Euro. Für das „Soundmodul“, das „Vibrationsmodul“, die Lichtanlage und den Anhänger musste er extra zahlen, machte insgesamt einen Tausender, mindestens. „Am schwersten war der Einbau des Getriebes und der Servolenkung.“ Stolz lässt er mich die Hupe hören, lässt das Monster vibrieren, fährt den Motor hoch. Unfall hatte er auch schon mal einen, links vorne ist der Scania beschädigt. Versichert ist er aber nicht.

Enrique macht dann immer Videos von seinen Ausfahrten für seine Facebookseite, ein paar Leute schauen sich das an. Manchmal kommen kleine Kinder vorbei und wollen mit ihm spielen, dann sagen sie: „Uiiii! Auto!“ Und Enrique freut sich wie ein Kind.

Manfred

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Manfred (links im Bild) ist 68, es geht ihm fantastisch. Als ich zur Wohnungseinweihungsfeier – sehr schick, mit Blick auf die Kärntnerstraße – von Markus komme, steht Manfred mit einem anderen Gast zusammen in der Tür zur Küche, wo es Gulasch vom Amacord gibt, von dem ich mir einen Teller voll holen möchte. Ich stelle mich vor und sage: „Manfred“. Er reicht mir seine Hand und sagt überrascht: „Auch Manfred“. Dann schaut er den Zweiten in der Tür an, und der heißt überraschend ebenfalls Manfred. Wir sind gerührt.

Dieser Manfred ist im Ruhestand und halber Wiener, halber Burgenländer. Er war 22 Jahre lang Bezirksschulinspektor der Stadt Wien für Pflichtschulen im 15. Bezirk. Der Job war „super, total gut. Da war viel möglich, wennst geschickt warst und gute Ideen gehabt hast, dann konntest was machen.“ Alles, was mit dem Bereich der „Zusammenarbeit“ zu tun hatte, war seine Sache. „Der beste Minister war der Scholten, ein gebildeter Herr, der sich nicht treiben ließ.“ Am 1. Mai geht er natürlich wieder „mit den Lehrern“ zum Rathaus, Ehrensachen.

PS: Als er draufkommt, dass ich „der Manfred mit den Biermösel-Büchern“ bin, geht er kurz in die Knie. Dann steht er auf und umarmt mich innigst: „Das hab ich noch nie mit einem gemacht“, gesteht er, und wir sind schon wieder gerührt. Der Biermösel sei in seinen Augen „einfach ein Trottel, ich pack den Typen nicht. Aber ich liebe ihn auch! Aber ich pack ihn halt auch nicht mit seiner Schwester! Der ist ein Wahnsinn! Und der andere, der Rock Rockenschaub, der ist ja noch ärger! Den liebe ich auch!“

Alles in allem war es ein gelungener Abend.

Gabriele

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Gabriele ist 54, es geht ihr nicht so gut. Nach 35 Jahren Arbeit im Blindenverband, wo sie als Bürstenmacherin pro Tag Borsten durch je 1200 bis 1700 Löcher zog, sind ihre Hände kaputt. Der Chef, sagt sie, war nicht sehr freundlich. Einmal weinte einer neben ihr, so alt wie sie. Am Ende saß sie mit fünf anderen in einem Raum, jeden Tag acht Stunden, 35 Jahre lang. Nach der Arbeit kam sie nach Hause und schlief ein. Nun geht sie in Pension.

Gabriele war ein Frühchen, ein 6-Monat Kind mit kaum 900 Gramm und 39 cm. Das erste Jahr ihres Lebens lag sie im Alten AKH im Brutkasten, ihre Mutter konnte nur einmal in der Woche vorbei kommen und ihr Kind anschauen, dann musste sie wieder gehen. Angeblich hat das Fruchtwasser ihren Sehnerv zerstört, sie sah nie etwas von der Welt. Wie stellt sie sich die Farben vor? Sie orientiert sich an Temperaturen: „Der Winter könnte blau sein, der Sommer gelb.“ Manchmal sagen Leute zu ihr: „Sei froh, dass du nicht alles sehen kannst.“ Dann möchte sie weinen.

Sie sitzt jeden Tag, wenn es schön ist, zusammen mit ihrer 81jährigen Mutter, die „seit 54 Jahren alles für die Gabriele“ tut, in der Allee vor meinem Büro, manchmal streiten sie, manchmal lachen sie. Einmal waren sie gemeinsam am Meer, in Khalkidike nahe der Klöster von Atos, „das war sehr schön, das Meer zu spüren“. Wie das Meer aussieht, weiß Gabriele nicht. Und einmal war sie bei einem Konzert von Andreas Gabalier, den sie liebt, „das war auch toll.“ Von ihm hat sie alle CDs.

Was wünscht sie sich? „Vielleicht einmal einen Tag lang in eine Therme“. Aber sie hat keine Freundin, mit der sie hinfahren könnte, und die Mutter kann nicht mehr, denn ihr tut alles weh. „Und in der  Stadt drinnen vielleicht wieder mal Salzburger Nockerl essen“, die liebt sie nämlich über alles. Am Ende sagt sie: „Es wäre schön, wenn ich zumindest ein bisschen etwas sehen könnte…“